Vom dreyfachen Leben ... bezieht sich auf einen Text des Mystikers Jacob Böhme. Man sieht eine alte, hohe, gedrechselte Eichensäule und ein aus drei übereinander hochkant gestellten Monitoren gebildeter Pfeiler. Auf dem Bildschirm ist zu einem monotonen, hart rhythmisch gegliederten Geräusch der Kopf eines Pferdes zu sehen, dessen blutig rote Zunge groß ins Bild tritt. Der Blick auf das verendende Tier wird überlagert von kaum erkennbaren schnellen Bewegungen eines Reiters auf seinem Pferd, der in Abständen sich über das Bild des leidenden Tieres schiebt.